11.10.2018 19:00

19:00 | HEIMATMUSEUM WARNEMÜNDE

WARNEMÜNDE GEHEIM

Warnemünde war schon zu DDR-Zeiten einer der beliebtesten Ferienorte an der ostdeutschen Küste. Andererseits bildete der Rostocker Stadtteil eine Grenzstadt des Kalten Kriegs, in der es für die meisten DDR-Bürger nicht weiter Richtung Norden ging. Hinzu kam mit der Warnow-Werft einer der größten Schiffbaubetriebe der DDR. In diesem Spannungsfeld hatte das selbsternannte „Schild und Schwert“ der SED – das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) – vielfältige Aufgaben. Wer wurde zum Opfer der Stasi und warum? Welche Betriebe und Einrichtungen standen in Warnemünde im besonderen Fokus des MfS? Wo hatte das MfS Objekte und konspirative Wohnungen im Ostseebad? Diesen und anderen Fragen geht der Historiker Dr. Michael Heinz in einem multimedialen Vortrag anhand von Fallbeispielen nach. Dabei spannt er einen Bogen von den zahlreichen Fluchtversuchen aus Warnemünde Richtung Dänemark bis zur Überwachung des Tourismus und der Fischer.

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