Tage des indigenen Films

FR | 22. – SO 24.10. | FRIEDA23

Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug zur leidvollen Geschichte des Kolonialismus und zu dessen fortdauernden Auswirkungen. Die Aushandlung indigener kultureller Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – also autonom die eigenen Lebensumstände zu gestalten. Die Tagen des indigenen Films wollen Interesse wecken für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften und bringen indigene Perspektiven auf die Leinwand. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann zu mehr gegenseitigem Verständnis beitragen, was ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglicht. 

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