Risse. Livestream & EInsendeschluss

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Die Zeitschrift „Risse - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern“ widmet sich in halbjährlich erscheinenden Heften neuer Literatur aus Mecklenburg-Vorpommern. Im Sommer 2018 feierte die Literaturzeitschrift ihr 20-jähriges Jubiläum. Der Verein Risse e.V. macht es sich mit der Herausgabe der Risse zur Aufgabe, AutorInnen und ihre Literatur aus ganz MV zu fördern. Risse versteht sich als ein Organ des literarischen Lebens unseres Bundeslandes und hat sich als fester Bestandteil der literarischen Landschaft etabliert.

Es wird zur Lesung und Präsentation des Frühjahrsheftes der Risse (Heft 44 im 23. Jahrgang) zum Thema FLIEGE am Freitag, dem 12. Juni 2020, um 17:30 Uhr eingeladen.
Im Livestream auf Twitch lesen Ulrike Sebert und Carola Weider.

Termin: Freitag, 12.06.2020 | 17:30 Uhr
Link zum Livestream: www.twitch.tv/risselesung
Es lesen: Ulrike Sebert und Carola Weider

Heft bestellen / abonnieren: www.risse-mv.de/bestellen/
Informationen: www.risse-mv.de | www.facebook.com/events/721395275299301/

ULRIKE SEBERT: geb. 1969 in Erfurt, arbeitet als Psychologin und Autorin, lebt seit 2009 in Stralsund, Mitarbeit und Leitung zahlreicher Kultur-Projekte in Vorpommern, journalistische Arbeiten für Zeitung und Radio, seit 2009 Mitglied der lesebühne tEXTRAbatt Stralsund, letzte Veröffentlichung Gedicht Ostsee im Kalender Literarische Ostsee (Berlin: ebersbach&simon, 2017) und Wie die Kuh Liese zum Baden kam (Stralsund: Mückenschweinverlag, 2015), s. auch Risse 26, 39 und 40.

CAROLA WEIDER: geb. 1967 in Berlin, im Anschluss an die Ausbildung zur Krankenschwester Arbeit in verschiedenen Krankenhäusern in Berlin, von 2008 bis 2013 Studentin am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig, 2016 Literaturstipendium der Stadt Rostock, 3. Publikumspreis des Landesliteraturwettbewerbes 2018, lebt und arbeitet in Berlin, letzte Veröffentlichung: Kora (Rostock: Grünberg, 2016), s. auch Risse 36 und 39.

Risse-Heft Nr. 44 | Thema: FLIEGE
Die Fliege wird vielerorts und in so manchem Zusammenhang erwähnt. In den Texten unserer Autorinnen und Autoren wurde von ihr erzählt als das, was sie für die meisten Menschen ist: Das schwarze, summende Insekt ohne besonderen Nutzen. Oder doch nicht? Motten sieht Carola Weiders an Mouches Volantes Erkrankte, bei David Lorenz wird die Fliege zum unersättlichen Trinkkumpan, Regina Raderschalls Text kennt einen merkwürdigen Brummer und der Protagonist von Christian Weiß muss sich fragen, ob der eigene Verstand ihm einen Streich gespielt hat. Und Unglaubliches vermögen die Fliegen von Kurt Scharf! In Widergelesen beschäftigen sich unsere Streithähne Euphoricus und Dysphoricus mit dem umstrittenen Roman Miroloi von Karen Köhler und unser Redakteur Christian Taszarek, Vollblut-Deutschlehrer und ehemaliger Zeitsoldat, kämpft mit sich und der Schullektüre Der Untertan von Heinrich Mann. In der Rubrik Literarisches Leben findet sich ein Gespräch mit dem Rostocker Buchhändler Manfred Keiper. Die Grafiken besorgte der animalische Experte Björn Krause.

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Ankündigung der Redaktion | Texte gesucht zum Thema BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE!
Die Zeitschrift „Risse - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern“ widmet sich in halbjährlich erscheinenden Heften neuer Literatur aus Mecklenburg-Vorpommern.
Es war übrigens Blaise Pascal (1623–1662), der entdeckte, „dass alles Unglück der Menschen von einem einzigen herkommt: dass sie es nämlich nicht verstehen, in Ruhe in einem Zimmer zu bleiben“. BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE! In einer für uns alle mindestens verrückten Zeit genießen/genossen und/oder verfluchen/verfluchten Sie Quarantäne und Isolation, Entschleunigung und Resilienz, Teigwaren und Hygieneartikel.
Wir schauen nach vorn: Die Redaktion sucht für das Herbstheft der Risse (Heft 45) Texte von Autoren und Autorinnen aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich dem Thema BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE! im weitesten Sinne widmen. Wir haben beschlossen, Ihnen das alles beherrschende Thema zuzumuten, es kann ja durchaus eine Art Psycho-Hygiene sein, literarisch damit umzugehen, liebe Stubenhocker-Gemeinde. Und eines möchten wir auch nochmal deutlich herausstellen: Der Impuls, den wir mit unseren Themen halbjährlich setzen, kann und soll stets sehr weiträumig und vielfältig genutzt werden; viele Möglichkeiten, unseren Köder aufzunehmen und sich anstecken zu lassen, stehen offen. Das heißt: Die Texte für das Heft 45 müssen nicht zwingend etwas mit Pandemien und Panik, Klopapier und Nudeln, Heimarbeit und Handhygiene zu tun haben. Einsendeschluss ist der 1. August 2020.
Liebe Leser und Leserinnen, liebe Autoren und Autorinnen, passen Sie auf sich auf und bitte bleiben Sie … – gesund!

Thema Heft 45: BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE! | Einsendeschluss: 1. August 2020
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