Maximilian Ahlschwede geht von Bord der Kogge

Für den F.C. Hansa Rostock und Maximilian Ahlschwede heißt es Abschied nehmen. Der Abwehrspieler wird seine Profikariere beenden und in seine Heimat Hamburg zurückkehren, um in den Familienbetrieb seiner Eltern einzusteigen.
Ursprünglich wollten der F.C. Hansa und der 30-jährige Routinier gemeinsam in die neue Saison gehen und hatten die Zusammenarbeit vorzeitig bis zum 30.06.2021 verlängert. Der Verein ist nun dem Wunsch des Verteidigers nachgekommen, den Vertrag aufzulösen.
Martin Pieckenhagen, Vorstand Sport beim F.C. Hansa Rostock: „Wir bedauern es sehr, ‚Ahli‘ ziehen lassen zu müssen. Mit ihm geht einer unserer Leistungsträger, der bei den Fans, Mitarbeitern und innerhalb der Mannschaft gleichermaßen beliebt und anerkannt war und auf dem Platz immer alles für den FCH gegeben hat. Wir wissen, dass ihm diese Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist. Seine Beweggründe sind allerdings absolut nachvollziehbar. Es gibt Situationen im Leben, in denen sich Prioritäten verschieben und die Familie über dem Fußball steht. Wir wünschen ihm für seinen neuen beruflichen Weg und natürlich auch privat alles Gute und danken ihm für seinen Einsatz an Bord unserer Kogge.“
Maximilian Ahlschwede: „Zuerst möchte ich mich bei der Vereinsführung für die Reaktion auf meine Entscheidung bedanken. Mir ist dieser Schritt sehr schwer gefallen und ich hätte mir gerade nach unserer starken Rückrunde und den aktuellen Umständen einen anderen Abschied gewünscht. Ich bin unheimlich stolz, das Trikot der Kogge über so viele Jahre getragen zu haben. Ich bedanke mich bei allen rund um den Verein für die Unterstützung in der gemeinsamen Zeit. Hoffentlich sehen wir uns bald im Ostseestadion wieder!“
Von seinen insgesamt 233 Drittliga-Einsätzen (u.a. für die Würzburger Kickers, den SV Wehen Wiesbaden, Kickers Offenbach) hat Maximilian Ahlschwede allein für den F.C. Hansa Rostock 132 Partien (7 Tore, 8 Vorlagen) bestritten. Nach seinem ersten Engagement in Rostock zwischen Januar 2015 und Juni 2017 kehrte er Anfang 2019 aus Würzburg wieder zurück an die Küste und zählte seitdem zu den Leistungsträgern der Kogge.