Junggesellenabschied richtig feiern

Wenn die Hochzeit ansteht, planen die meisten Trauzeugen mittlerweile einen Junggesellenabschied für den Bräutigam. Ein letztes Mal wird mit den Freunden richtig abgefeiert, bevor der Bund der Ehe eingegangen wird. Symbolisch gesehen soll der zukünftige Bräutigam erkennen, was ihm entgeht, wenn er Ehemann ist. Dabei kann jeder für sich entscheiden, wie dieser besondere Tag gefeiert wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Junggesellenabschied richtig feiern - Zum Beispiel in Hamburg

Beim Junggesellenabschied geht es in erster Linie darum, den letzten Abend in Freiheit viel Spaß zu haben. Wie der Tag unter Männern organisiert und gestaltet wird, bleibt der Gruppe selbst überlassen. Dies hängt zum großen Teil von den Vorstellungen des Junggesellen ab. Der Junggesellenabschied sollte auf jeden Fall gebührend gefeiert werden. Doch steht die Planung an, fehlen oftmals gute Ideen. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen unvergesslichen Abend zu gestalten. Man kann zum Beispiel ganz einfach einen Junggesellenabschied in Hamburg planen: Das ist für viele Deutsche noch immer das Top-Ziel für einen JGA. Er beginnt häufig mit einer aufregenden Spritztour in einer gemieteten Stretchlimousine durch St. Pauli. Das i-Tüpfelchen kann eine heiße Stripshow an Bord sein. Der Auftritt einer Striptease-Tänzerin kann auch das Highlight des Abends sein: In Hamburg gibt es ja bekanntlich eine große Auswahl an Stripclubs. Der Bräutigam ist zwar bald verheiratet, doch so kurz vor der Hochzeit ist es noch einmal erlaubt, nach anderen Frauen zu schauen. Dabei gibt es natürlich Tabus für den zukünftigen Bräutigam: Flirten ist erlaubt, aber nicht anfassen. Ebenso sehr beliebt ist die gemeinsame Kneipentour auf der Reeperbahn. Hier machen der Bräutigam in spe und seine Freunde die Kneipen und Bars der Stadt unsicher. Der Junggeselle sollte jedoch die Kontrolle über sich selbst behalten. Gerade, wenn Alkohol in Strömen fließt, werden manchmal Dinge getan, die am nächsten Morgen bereut werden.

Wie ist der Junggesellenabschied eigentlich entstanden?

Ursprünglich stammt der Junggesellenabend aus Großbritannien, bevor die Tradition auch auf dem europäischen Festland ankam. Einst war er eher eine ernste und förmliche Angelegenheit: Der Bräutigam musste beim Vater seiner zukünftigen Ehefrau um die Hand anhalten. Es gab Ansprachen, was beispielsweise die Ehe bedeutet und Erfahrungen wurden ausgetauscht. Der Mann wurde auf diese Weise überprüft, in wie fern er sich der ehelichen Pflichten bewusst ist. Mittlerweile läuft der Junggesellenabschied deutlich anders ab. Es gibt viele Möglichkeiten, ihn zu feiern. Bevor der Partyabend beginnt, werden T-Shirts verteilt, die mit einem Spruch darauf hindeuten, dass ein Junggesellenabschied gefeiert wird. Ein spezielles Outfit gibt dem Junggesellen eine besondere Stellung und verdeutlicht, dass es sich unter den Teilnehmern um den zukünftigen Bräutigam handelt. Die beliebteste Variante ist der wilde Partyabend. Der Junggesellenabschied soll dem zukünftigen Bräutigam und den Freunden immerhin als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben. Der Tag vor der eigentlichen Hochzeit ist tabu, da der Abend des Junggesellenabschieds meist lang ist. Der Bräutigam möchte schließlich nicht übermüdet und mit einem riesigen Kater vor dem Altar erscheinen. Am nächsten Tag heißt es für den Bräutigam dann, ausgiebig zu entspannen und den erlebnisreichen Abend Revue passieren zu lassen.

Fazit

Der Junggesellenabschied wird meist ausgiebig und turbulent gefeiert und endet häufig in einer Stripbar. Doch er sollte nicht als Freifahrtschein für eine Nacht angesehen werden, in der es erlaubt ist, sich nach Herzenslust auszutoben. Gewisse Grenzen sollten nicht überschritten werden, denn immerhin wird bald die Traumfrau geheiratet.