Interview: Maritim, leger & chic - Herbstmode für Strand und Meer!

(c) Roxy

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Verkaufs- & Vertriebsleiter Simon Holst

Wir haben für euch im brandneuen FASHION.ZONE Store in Warnemünde die Ware gecheckt und mit dem sympathischen Verkaufs- und Vertriebsleiter Simon Holst über die Eröffnung, bisherige Highlights und die zukünftigen Pläne gesprochen. In der Boutique werden mehr als 90 verschiedene Premiummarken angeboten. Auf den 90 qm sind sie äußerst elegant in Szene gesetzt. In der Kröpeliner Straße entsteht gerade ein weiterer Store, der auch in der City für frischen Wind sorgen wird! Online findet ihr das ganze Angebot unter www.fashion.zone.

SZENE: Am 15. Juni wurde die erste Fashion.Zone Boutique in Warnemünde eröffnet. Wie waren Ihre Eindrücke? Sind Sie zufrieden mit den ersten Wochen?

Holst: Absolut! Der Eröffnungstag war natürlich unser Highlight. Eigentlich das ganze Wochenende. Denn wir sind mit der anlaufenden Kreuzschifffahrtsaison ins Geschäft gestartet. Dabei hatten wir recht viel Zeitdruck, denn das Objekt konnten wir erst eine Woche vor Eröffnung übernehmen. Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, um das zu schaffen. Eine sehr stressige Zeit, aber es hat sich definitiv gelohnt.

SZENE: „Maritim, leger und chic – die Herbstmode für Strand und Meer“, so lautet ja das Thema, welches sehr gut zu Warnemünde und seinem Flair, aber auch zu Rostock passt. Haben Sie den Standort bewusst gewählt?

Holst: Tatsächlich ja, natürlich auch aufgrund des Tourismus. Warnemünde ist mittlerweile jedem in Deutschland ein Begriff; jeder kennt z.B. das Hotel Neptun, ebenso wie den Alten Strom. Da wollen wir hier, direkt an der Küste, präsent sein. Und weil wir ein Rostocker Unternehmen sind, machen wir in unserer Heimat die ersten stationären Schritte. Wir sind recht heimatverbunden. Wir wollen auch in der Innenstadt etwas verändern, denn Rostock braucht frischen Wind. Da wollen wir mit einem anderen Konzept ein bisschen weiterhelfen, z.B. mit unserer Off- und Onlineverknüpfung. So möchten wir die Passanten und Kunden in die Einkaufsstraßen bringen.

SZENE: Wie funktioniert das Konzept von Fashion.Zone und wer ist Ihre Zielgruppe?

Holst: Das Konzept basiert auf unserer neuartigen Verknüpfung. Wir haben vor etwa 4 Jahren mit unserem Onlineshop angefangen, diesen erweitern wir nun durch das stationäre Geschäft. Mit unserem Smart Mirror haben wir ein perfektes Off- und Onlinemedium erschaffen. Man kann über den Mirror im Store die Artikel direkt online bestellen und zu sich nach Hause liefern lassen. Und in den Stores selber haben wir ein stetig wechselndes Sortiment – das heißt, dass das Warenbild sich alle zwei Wochen ändert. Dadurch wird es nie langweilig.

SZENE: Das klingt nach einer tollen Auswahl! Welche Marken werden bei Ihnen angeboten?

Holst: Mittlerweile haben wir knapp 90 Marken im Sortiment. Einige haben wir auch nur online, wie z.B. Bugatti. Unsere Hauptmarken sind unter anderem Lacoste, Diesel, Vera Mont. Tiger of Sweden ist natürlich auch sehr begehrt.

SZENE: Von Kleidung, über Taschen, bis zu Schuhen ist also alles dabei. Bietet der Shop auch Kosmetik an?

Holst: Ja das ist tatsächlich in Planung, da möchten wir unser Spektrum erweitern und wir arbeiten bereits an einer Kosmetiklinie mit Badesalzen und Bodylotions. Diese werden dann stationär verkauft.

SZENE: Wie sieht es mit einer Fashionberatung aus? Haben Sie dafür ausgebildetes Personal vor Ort?

Holst: Definitiv, bei den Bewerbungen haben wir darauf sehr geachtet. Im zukünftigen Store in der Innenstadt wird es auch Private Shopping geben, so wie man es auch aus Hamburg kennt; der Kunde kann dann mit Voranmeldung den Berater dauerhaft an seiner Seite haben.

SZENE: Ist Nachhaltigkeit bei Ihnen und den Marken ein Thema?

Holst: In der Modebranche ist das jetzt ein ganz großes Thema, ebenso auch der Arbeitsschutz, sodass natürlich keine Kinderarbeit unterstützt wird. Unter anderem wird Plastik seltener genutzt, auch Polyester wird immer stärker vermieden. Bei Baumwollartikeln wird sehr auf Nachhaltigkeit geachtet, dafür gibt es auch spezielle Farmen, auf denen die Mitarbeiter fair bezahlt werden; da achten wir sehr drauf.

SZENE: Das besondere Highlight bei Ihnen ist ja der Fashion.Zone Mirror, der 3D-Anprobeservice. Wie kann man sich diesen vorstellen? Würden Sie uns das etwas genauer erläutern?

Holst: Ja klar! Das ist quasi ein großes iPad mit einer Kamera. Man stellt sich in einem gewissen Abstand direkt davor und dann kann man sich via Gestensteuerung virtuell ankleiden. Das funktioniert mit einer Hose, mit einem Sakko, ebenso wie mit einem Hemd. Dann können die Kunden direkt über den Mirror auch schon bestellen, oder in der Innenstadt später dann einen Button drücken, um zu zeigen, dass sie den Artikel interessant finden. Anschließend leuchtet ein Lämpchen für den Mitarbeiter auf, sodass er Bescheid weiß, an welchem Mirror er gebraucht wird.

SZENE: Das ist definitiv etwas, das man als „unique“ bezeichnen kann!

Holst: Absolut, auch in der Verbindung mit dem zukünftigen Café in der Innenstadt. Den Mirror haben wir uns patentieren lassen. Wir haben ihn zusammen mit einem südkoreanischen Unternehmen entwickelt. In Deutschland sind wir tatsächlich die Ersten mit so einer Technik und die Nachfrage ist enorm hoch.

SZENE: Rein theoretisch wäre es also möglich, sich außerhalb der Ladenzeiten vor dem Schaufenster hinzustellen, etwas anzuprobieren und eventuell auch schon zu bestellen?

Holst: Letzteres würde nicht funktionieren, da wir die Bestelldaten vom Kunden bräuchten. Aber man kann sich schon etwas vertraut machen und ein wenig herumspielen.

SZENE: Wann soll der Store in der Kröpeliner Straße 76 eröffnet werden?

Holst: Anfang nächsten Jahres. Wir planen momentan viel, doch das Bauunternehmen ist in Rostock dermaßen beschäftigt, dass alles etwas länger dauert, als ursprünglich geplant. Wir ziehen in einen richtig großen Laden, da uns auch das Obergeschoss zur Verfügung steht.

SZENE: Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Hürden und Herausforderungen?

Holst: Definitiv die eine Woche hier, vor der Eröffnung. Da hat wirklich jeder aus dem gesamten Unternehmen mit angepackt, also auch das ADCADA Unternehmen. Da waren teilweise sechzehn Mitarbeiter im Store, die alle Ecken bearbeiteten. Natürlich war auch die Planung stressig – welche Marken nehmen wir mit rein? Was will der Warnemünder haben? Wen sprechen wir an? Bisher läuft es wirklich gut und wir steigern uns von Tag zu Tag immer mehr.

SZENE: Werden Ihre Mitarbeiter direkt bei Ihnen eingekleidet?

Holst: Tatsächlich durften sich alle Mitarbeiter zwei Paar Schuhe aus dem Store aussuchen. Einen Businessschuh und einen lässigeren Schuh, den man auch mal im Sommer tragen kann. Mitarbeiter bekommen natürlich extra Konditionen. Und das nicht ohne Grund. Es ist etwas ganz anderes, wenn man den Kunden zu einem Artikel berät und diesen selbst trägt, also repräsentiert.

SZENE: Wo sehen Sie sich und die Firma in 5 bis 10 Jahren?

Holst: Wir wollen stark expandieren und in den nächsten Jahren deutschlandweit vertreten sein. Vielleicht auch europaweit, wobei ich das in 5 bis 10 Jahren noch nicht unbedingt erwarte. Aber in 10 Jahren auf jeden Fall deutschlandweit – auch in Metropolen, wie München und Düsseldorf. Die nächsten Stores werden vermutlich in Hamburg eröffnet. Möglicherweise gehen wir aber erst mal noch nicht in die Metropolen, sondern konzentrieren uns auf Lübeck und Rostock, weil es hier doch etwas interessanter für uns ist. Also erst der Norden und dann Expansion in den Süden. Das ist alles sehr spannend und wir freuen uns darauf!

SZENE: Vielen Dank für das Interview!

Interview: Roxy