Interview: Hodja

© Johan Rönnow

Der dunkle Schamane des Rock ist zurück!

HODJA geht wieder auf Tour und hat das remasterte und wiederveröffentlichte Debut "The Band" dabei. Ebenso ist das letzte Album "The Flood" noch aktuell und das vierte Album schon in der Pipeline! Die Band explodiert vor Kreativität und baut ihre Melange aus Blues, Soul, HipHop und Garage Punkrock weiter aus.  

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SZENE:   Ihr seid eine internationale Band mit Mitgliedern aus Kopenhagen, New York und Schwerin/Rostock. In der Musik höre ich eher tiefschwarze Amerikanische Musik. Blues, Soul, bis hin zu HipHop und Punk. Ist das ein Gegensetz oder wie kommt das?

 

F.W.Smolls: In Bezug aufs geographische eher breit getippte Schwerin oder Rostock, muss Ich korrigieren. Wismar ist meine Heimatstadt. 

Gegensätze zu verbinden fühlt sich für uns natürlich an. Ich habe als Teenager Beastie Boys, Jimi Hendrix und Rage Against The Machine rauf und runter gehört. Und das sitzt bei mir anscheinend immer noch sehr gut fest. Boi und Claudius haben ganz sicher auch die ein und andere musikalische Jugendliebe, welche sie nicht loslässt. 

 

SZENE: Ihr habt vielseitige Solo- und Band-Projekte. Ist da Hodja nur ein weiteres Spielfeld oder in irgendeiner Weise besonders?

 

F.W.Smolls: Für mich ist jede Band welche mit nem Durchschnittsalter von 40 Plus regelmäßig tourt und Platten rausbringt etwas Besonderes. Hodja hat eine einzigartige Chemie und für uns immer eine weitere Platte und eine neue Tour wert.


 

SZENE: Wie würdest ihr die Stil-Melange beschrieben, die Hodja ausmacht?

 

F.W.Smolls: Blues, Soul bis hin zu Hip Hop und Punk. 


 

SZENE: Wie hat sich die Band vom ersten Album an entwickelt?

 

F.W.Smolls: Mehr rasant als geplant. Es scheint, dass wir unseren Release und Tour Rhythmus gefunden haben und hoffen einfach das die Presse und unsere Fans da mithalten können. 


 

SZENE: War bei Hodja ein langfristiger Plan im Hinterkopf, der eingehalten wird oder ist alles eher zufällig und dynamisch?

 

F.W.Smolls: Kein Zufall aber auch kein Plan, eher instinktiv/intuitiv.


 

SZENE: Das Debut wurde gerade wieder neu veröffentlicht, ist das für euch eine wichtige Platte und als Musiker ein schönes Statement, dass so etwas wieder gepresst wird?

 

F.W.Smolls: Die Platte war lange Ausverkauft und unsere Fans deshalb immer genervter. Und Ich wollte Sie auch gerne mal weiß auf schwarz sehen. Das hab Ich jetzt und bin sehr froh. 


 

SZENE: Ein Viertes Album steht schon an und kommt in diesem Herbst, was haben wir zu erwarten?

 

F.W.Smolls: Tanzbaren Voodoo-Wut-Rock.


 

SZENE: Wie würdet ihr die Entwicklung vom Debut zum neuesten Album beschreiben? Oder ist es „nur“ eine andere Qualität des typischen Hodja Stils?

 

F.W.Smolls: Definitiv immer ein anderer Stil in der typischen Hodja Qualität. 


 

SZENE: Ich finde, es gibt ein sehr stimmiges Art-Konzept und auch die Fotos und Videos sind sehr stylish. Gibt es einen Masterplan oder Art-Director bei euch in der Band oder wie entsteht das?

 

F.W.Smolls: Jenz Koudahl ist ein begnadeter dänischer,  graphischer Künstler und zu unserem großen Glück ein Freund der Band. Er hat alle unsere Platten Artworks geschaffen. Was Fotos und Videos anbelangt haben wir bis jetzt das große Glück gehabt die fähigsten Leute für uns begeistern zu können. 


 

SZENE: Drei Lieblingsplatten von Hodja, die ein DJ spielen müsste, der euch ins Radio einlädt?

 

F.W.Smolls: Da Ich gerade nicht mit Claudius und Boi zusammen sitze und sie fragen kann, sag Ich einfach mal. 

Hodja the Band 

Hodja Halos

Hodja the Flood

denn der fiktive DJ will ja mit uns eh nur und ausschließlich über das neueste und vierte Hodja Album reden. Stimmt’s? Keine Arroganz, aber das sind nun mal die drei Platten von denen Ich absolut sicher bin, dass sie uns allen Dreien gefallen. 

 

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