Der Kulturhafen sagt DANKE!

Lichtspiel. Duo Hammer & Murek

Fisherman's Wife

Martina Witte, Hannes Schade und Dana Bauers

Unter dem Namen „KULTURHAFEN“ haben sich Circus Fantasia, M.A.U. Club und Compagnie
de Comédie zusammengeschlossen, um trotz Corona gemeinsam seit dem 4. Juli 2020 mit
vielfältigen kulturellen Veranstaltungen die Rostocker und ihre Gäste zu unterhalten. Regelmäßig fanden – unter Berücksichtigung der Corona-Richtlinien – bis zum 10. Oktober Konzerte, Filme, Theater, Kabarett und Lesungen sowie Zirkus und Kindertheater im rot-weißen Zirkuszelt im Stadthafen in Rostock statt. Zum Finale spielten am Freitag im ausverkauften Zelt die drei Rostocker Bands Fisherman’s Wife, Jane and the Rain und Alison Orbit, am Samstag verabschiedete sich das Fantasia mit einer bunten Zirkusshow aus dem Stadthafen. Anfang der Woche wird das Zirkuszelt abgebaut.

Gemeinsam die Fahne der Kultur in Rostock hochgehalten!
„Wir haben es geschafft, mit unserem abwechslungsreichen Angebot ein breites Publikum anzusprechen und erfolgreich neue Wege auszuprobieren. Gemeinsam haben wir in einer verrückten Sommer-Saison die Fahne der Kultur in Rostock hochgehalten“, resümieren Martina Witte (Compagnie de Comédie), Dana Bauers (Circus Fantasia) sowie Hannes Schade und Thomas Fanter (M.A.U. Club). Die Kulturträger bedanken sich herzlich bei den Supportern und Mitstreitern in der Hansestadt, insbesondere beim Kulturamt Rostock und den politischen Entscheidungsträgern für die inanzielle Unterstützung. „Ohne die zusätzliche Förderung wäre Kultur in diesem Jahr nicht umsetzbar gewesen“, betont Hannes Schade. Innerhalb von zwei bis drei Wochen hatten die drei Institutionen das Projekt samt Programmplanung aus dem Boden gestampft. „Die Kooperation der verschiedenen Träger ist sehr fruchtbar, weil jeder über seinen Tellerrand hinausschauen musste. Die Akzeptanz und der Respekt vor der Arbeit der anderen wächst“, sagt Theaterleiterin Witte, „das konzentrierte Know-how der unterschiedlichen Kultureinrichtungen bietet deutlich mehr künstlerische Impulse und bündelt die gemeinsamen Kräfte.“ Circus-Chefin Bauers fügt hinzu: „Ich bin froh, glücklich und stolz über die Umsetzung des Projektes und die sehr gelungene Zusammenarbeit.“ Thomas Fanter, Booker des M.A.U. Club, ergänzt: „Unser Hygiene-Konzept hat sich als absolut tragfähig und praktikabel erwiesen – zudem wurde es vom Publikum akzeptiert und angenommen.“ In den mehr als drei Monaten wurden 16 Konzerte, 20 Mal Theater, Kabarett bzw. Lesungen und 12 Kindervorstellungen veranstaltet. Auch andere Kulturinstitutionen konnten die Location nutzen, unter ihnen die HMT, das Literaturhaus, die Heinrich-Böll-Stiftung und das FiSHFilmfestival. Die Fantasia AG hat außerdem seine Schulprojekte, Ferienangebote, die traditionelle Sandmannnacht sowie den sonntäglichen Mitmach-Circus umgesetzt.


Alleinstellungsmerkmal: Zirkusluft
Die Resonanz auf den Spielort mit seinem besonderen Ambiente war großartig – Veranstalter,
Publikum und nicht zuletzt die Künstler genossen die Zirkusluft: Für die vielen Künstler und
Künstlerinnen der unterschiedlichen Genres, die als Freiberufler durch eine harte Zeit gehen, war es eine sehr willkommene Chance, nach der wochenlangen Zwangspause wieder einmal auf der Bühne zu stehen. Das nach Kultur ausgehungerte Rostocker Publikum dankte es mit
berührenden Standing Ovations. „Einen weiteren Kulturstandort zu entwickeln, war ein wichtiges kulturpolitisches Signal und eine tolle Bereicherung für die Stadt und ihre Gäste. Streaming kann die Direktheit von Live-Events einfach nicht ersetzen. Das hat sicher zur Attraktivität des Stadthafens beigetragen“, sind sich Club, Compagnie und Circus einig. Nach Höhepunkten gefragt antworten alle drei unisono: Das Spektrum und die Vielfalt des gesamten KULTURHAFEN-Programms waren das besondere Highlight!


Wie geht es weiter – mit dem KULTURHAFEN?
Der Erfolg dieses kreativen Coups macht Lust auf die nächste Saison! Ein erprobtes Konzept
verlangt in jeder Hinsicht nach Fortsetzung. „Sicher ist, dass es eine Fortführung des Kulturhafen geben wird: Wie genau das aussieht, werden wir in den nächsten Monaten planen.“ Circus Fantasia, Compagnie de Comédie und M.A.U. Club werden ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen und Pläne für das nächste Jahr schmieden.

Wie geht es weiter – mit Circus, Compagnie & Club?

Dana Bauers, Circus Fantasia: „Wir werden unsere zirkuspädagogischen Projekte und unsere Zirkusschule in der Turnhalle in der Semmelweißstraße in der Südstadt weiterführen, die Saison evaluieren und mit der Planung für das nächste Jahr beginnen. Im Mai 2021 geht es zurück an den Kai im Stadthafen: Dann werden wir unser Zelt wieder aufbauen.“ Martina Witte, Compagnie de Comédie: „Das Ensemble probt momentan unser Weihnachtsmärchen ‚Hänsel und Gretel‘ in der Fassung von Gunnar Kunz. Die Premiere (in der Regie von Sonja Hilberger) wird am 5. November 2020 gefeiert. Geplant sind ca. 55 Vorstellungen. Dazu kommt ein vielseitiger Abendspielplan mit Schauspiel, Kabarett und Konzerten in der Bühne 602.“ Hannes Schade und Thomas Fanter, M.A.U. Club: „Wir starten ab sofort wieder in den Club- Betrieb – unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes mit maximal 100 Gästen und Bestuhlung. Tolle Shows stehen an, u.a. die Eröffnung der 5. Jüdischen Kulturtage mit Wladimir Kaminer, Keimzeit, ein Tom Waits-Abend, Larrikins, Eric Fish, Antispielismus, Die Zöllner, Les
Bummms Boys u.v.m.“
Iwww.fantasia-rostock.de

www.mauclub.de

www.compagnie-de-comedie.de